#49 Nicht das Essen ist das Problem, sondern das Gefühl, vor dem du wegläufst

Shownotes

Wir leben in einer Welt, in der unangenehme Gefühle sofort weggedrückt werden.

Stress? Ablenken.
Traurigkeit? Handy.
Überforderung? Funktionieren.
Unsicherheit? Noch mehr leisten.

Und so oft auch ist die Lösung auch Essen. Es folgt eine Schleife aus "Ich brauch jetzt Schokolade" und "Warum hab ich das jetzt gegessen... Morgen muss es besser werden!".

Aber was wäre, wenn das eigentliche Problem gar nicht deine Gefühle sind, sondern dass wir verlernt haben, sie auszuhalten?

In dieser Folge spreche ich darüber,

✨ warum Emotionen nichts sind, was "weg" muss,
✨ weshalb emotionales Essen nicht das eigentliche Problem ist,
✨ was dein Nervensystem mit deinen Gefühlen zu tun hat,
✨ warum ätherische Öle Emotionen nicht unterdrücken, sondern dich liebevoll begleiten können,
✨ und weshalb echte Veränderung oft genau in dem Moment beginnt, in dem wir aufhören, vor uns selbst davonzulaufen.

Diese Folge ist eine Einladung, Gefühle nicht länger als Gegner zu sehen – sondern als Wegweiser zurück zu dir selbst.

Transkript anzeigen

00:00:05: Hallihallo und herzlich willkommen bei Business in Balance, deiner kleinen Oase im hektischen Alltag.

00:00:12: Ich bin Katharina und ich begleite dich rund um die Themen gesunde Ernährung auspernachsitisch das Management und reinste ätherische Öle.

00:00:19: Schön dass du dabei bist!

00:00:30: Heute wird's emotional – ich nehme dich mit auf eine Reise der Emotionen und da auch ein ganz beliebtes Thema nämlich wie man damit Gefühlen umgeht, wie man Gefühle verstehen kann und warum.

00:00:47: ich denke dass wir verland haben wie man eigentlich richtig fühlt.

00:00:53: Weil es ist schon so das man immer wieder auch in der Gesellschaft da draußen hört ja wir sind alle viel zu gefühlstuselig und die Generation XYZ die kann einfach gar nicht mehr damit umgehen und sie sind so hochemotional und so.

00:01:08: vielleicht hast du das auch schon mal gehört.

00:01:10: Ich glaube allerdings nicht, dass wir zu emotional geworden sind.

00:01:15: Sondern ich glaube das jetzt so langsam meine Zeit angebrochen ist wo so Emotionen und Gefühle mehr Raum bekommen auch in der Erziehung mehr Raumbekommen in vielen Haushalten.

00:01:28: Und ich glaube aber da es vielleicht gerade so diese Generation der ich auch angehöre die Millennials vor allen Dingen diese Generation verland hat Gefühlen auszumhalten Und auch die Generationen davor, da habe ich das Gefühl, gab es immer so einen Punkt wo Gefühle einfach unerwünscht waren.

00:01:50: Es gibt bestimmt der Gefühlen, die vielleicht nicht unbedingt gesellschaftfähig sind also gerade sowas wie Wut oder so.

00:01:58: Da wird's dann auch gleich so unangenehm.

00:02:02: Oder auch wenn andere Menschen weinen in Situationen wo man sich denkt, was?

00:02:06: Warum weinst du da

00:02:07: jetzt?!

00:02:08: Und gerade dass wir das denken, sagt ja auch schon einiges aus.

00:02:13: Also wenn ich mal überlege... Wir leben in einer Welt, in der eigentlich alles sofort verfügbar ist.

00:02:24: Wir leben an einer Welt da, wenn wir Hunger haben dann können wir direkt auf Essen zugreifen.

00:02:30: Wir können es bestellen und wir können in Läden gehen.

00:02:34: Wenn uns langweilig ist, dann greifen wir zum Handy.

00:02:38: Wenn wir uns gestresst fühlen, dann schalten wir Netflix ein um zu entspannen.

00:02:42: Es gibt ja auch dem Griff Netflix and Chill hat auch teilweise eine andere Bedeutung aber Zeit letzten Händes auf ähnliches ein.

00:02:50: und wenn wir traurig sind, dann lenken wir uns einfach ab mit irgendwas.

00:02:55: gerne auch Social Media und Netflix.

00:02:57: das ist ja so ein Ventil dass im Grunde sehr viel abgreift oder halt eben auch was essen Mein Lieblingsthema.

00:03:05: Wenn man sich unsicher fühlt, dann arbeitet man einfach noch mehr und stürzt sich da rein.

00:03:12: Und so ist die Gesellschaft unglaublich gut darin geworden, unangenehme Gefühle möglichst schnell mal verschwinden zum Lassen.

00:03:24: Genau da sehe ich das Problem.

00:03:26: Das Problem sehe ich vor allen Dingen wenn Klientinnen zu mir kommen weil das Ventil dann in dem Fall die Ernährung ist.

00:03:37: Ich sehe aber auch, dass der Kern des Problems nicht die Gefühle oder Emotionen sind sondern der Umgang damit.

00:03:47: Weil genau diese Gefühl und Emotion keinen Raum mehr kriegen.

00:03:53: Und genau das ist mit einem Kern um den es sich bei mir dreht, dass wir da diese Emotions- und Gefühlen einfach anders kanalisieren Wir in Anführungsstrichen besseren Weg finden.

00:04:10: Und ich finde auch schon das Wort Emotion unglaublich spannend, weil Emotion bedeutet in seinem Ursprung eigentlich Energy in Motion.

00:04:24: Also im Grunde geht es da um die Energie, die sich bewegen will Und ich denke, dass auch dieser Gedanke, dieser Ursprung von Emotionen schon ganz viel verändern kann.

00:04:37: Weil Gefühle im Grunde nix sind was komplett stark ist und was einfach ja unbeweglich ist sondern Gefühlen wollen durch uns durchfließen die wollen wahrgenommen werden und uns etwas zeigen.

00:04:54: Was machen wir stattdessen?

00:04:57: Wir halten die Gefühle fest oder drücken sie weg und lenken uns einfach sofort ab, wenn irgendwas hochkommt was wir nicht haben wollen.

00:05:06: So diese unangenehme Dinge wie traurig zu sein oder dass man einem langweilig ist oder wenn jemand gestresst ist oder so.

00:05:15: Und dann wundern wir uns irgendwann warum die Spannung in unseren Zoo nimmt, warum wir mehr angespannt und teilweise auch verspannend sind und unser Körper uns irgendwann Dinge zeigt.

00:05:30: Und wenn wir auch das Gefühl damit haben, dass wir gerne mal richtig bei uns sind weil irgendwie es in unserem Körper ganz viel los aber gleichzeitig sitzt es auch irgendwie fest.

00:05:42: Weil Emotionen halt eigentlich ja bewegt werden wollen und nicht einfach nur starr sich festsetzen wollen.

00:05:51: Und ich meine das ist ja auch voll logisch.

00:05:55: Früher war es so, ich fange mal wieder mit dem Säbelzantiger an.

00:06:00: Wir unsere Vorfahren haben den Säbelzantiker so gegenüberstehen gehabt und dann gab's im Grunde genau zwei Möglichkeiten Kämpfen oder Fliehen.

00:06:10: Und da sieht man ja schon dass auch diese wenn wir auch Stress in die Rubrik der Emotionen und Gefühle einordnen möchte Dass das sehr total sinnvoll ist weil da kamen dann halt das ganze in Bewegung und so konnten zum Beispiel die Stresshormone abgebaut werden Und ähnlich können wir uns das vorstellen mit anderen Gefühlen.

00:06:29: Wut ist so eine richtig antreibende Energie, wut ist was.

00:06:33: wenn wir wütend sind dann bringt es uns gar nix irgendwo auf einem Stuhl sitzen zum bleiben oder uns auszuruhen.

00:06:40: Wud darf einfach ausagiert werden!

00:06:43: Wir dürfen Die Wand wegdrücken, wir dürfen in Kissen reinboxen.

00:06:48: Wir dürfen keine Ahnung eine Boxstunde uns nehmen je nachdem was für einen Raum man dem Ganzen geben möchte und wie viel Wut in einem Menschen auch da ist.

00:06:58: Und das darf raus!

00:06:59: Wir dürfen schreien.

00:07:00: Auch sowas ist ja total verpönt.

00:07:02: Ich meine es geht jetzt nicht darum dass man die Kinder anschreit Es geht einfach darum dass diese Energie einfach mal ein Ventil bekommt und sich nicht im Körper fest setzt.

00:07:12: zum Ventil kann auch Sport sein.

00:07:16: Zum Beispiel mag ich es total gerne, wenn ich merke da hat sich so viel Energie angestaut die einfach mal auf dem Trampolin raus zu lassen oder beim VR Training weil wir da auch so Programme haben mit Boxen und so und da tut's mir unfassbar gut das da einfach rauszulassen.

00:07:35: Das werde ich nachher auch noch machen.

00:07:36: Ich habe zwar gerade nicht soviel Wut da aber das macht einfach auch Spaß Ja.

00:07:44: Und vielleicht kennst du das ja auch diese Situation, dass du nach einem langen Tag nach Hause kommst und eigentlich war der Tag anstrengend?

00:07:53: Vielleicht hast du dich von irgendjemandem auf den Schlips gedreht und gefühlt?

00:07:58: Vielleicht war eine Enttäuschung mit dabei oder so oder du fühlst dich überfordert aber bevor du überhaupt merkst was gerade in dir los ist stehst du schon vom Kühlschrank.

00:08:12: Oder du öffnest Instagram und scrollst da einfach mal durch.

00:08:16: Oder Netflix, weil das der Automatismus ist nach Hause abschalten Netflix an oder WhatsApp Und das gar nicht, weil du das unbedingt wolltest sondern weil dein Nervensystem einfach gelernt hat bloß nicht fühlen.

00:08:31: Gefühle zu fühlen ist nichts sicher für uns.

00:08:35: Ich glaube dass das viel öfter passiert als uns wirklich bewusst ist Weil wir einfach Nicht geland haben wie wir Emotionen einfach da sein lassen können und wie wir richtig damit umgehen.

00:08:52: Es hat sich ein anderes Ventil gesucht.

00:08:56: Und gerade beim Thema Ernährung sehe ich das ziemlich oft, weil es ja auch das emotionale Essen gibt!

00:09:05: An der Stelle möchte ich dir etwas sagen was vielleicht erst mal sich komisch anhört aber ich glaube nicht dass wir das emotionelle Essen als eigentliches Problem vor uns haben.

00:09:18: Ich glaube nicht, dass wir das alles komplett weg rationalisieren müssen weil es gibt sehr viele Situationen in denen wir alle emotional essen und solche Situationen dürfen grundsätzlich auch da sein zum Beispiel an Geburtstagen Geburtstagskuchen der gehört für viele einfach mit dazu an Weihnachten mit Plätzchen oder so.

00:09:42: Ja, wo man sagt, man hat einfach vielleicht ein besonderes Gericht oder eine Tradition die da kommt.

00:09:48: Wenn man mit Freunden zusammen sitzt wenn man mit den Partnern schönen Abend verbringt ne Date Night macht auch da ist emotionales Essen mit dabei und ja das ist auch super schön.

00:10:00: ich glaube aber auch nicht eben dass man das emotionale essen komplett abschaffen braucht.

00:10:05: Ich glaube nicht dass es natürlich wäre das komplett irgendwie raus zu radieren sondern Ich bin der Meinung, dass das Problem erst dann entsteht wenn Essen die einzige Strategie ist um mit Gefühlen umzugehen.

00:10:24: Ich sage es normal – Das Problem besteht dann, wenn Essen unsere einzige Strategies ist, um mit Gefühlen umzugehnen weil wir dann gar nicht mehr wirklich merken, dass wir eigentlich traurig sind und so ein Automatismus schon im Kopf entsteht, wenn ich traurig bin oder bevor es soweit kommt greife ich einfach zum Essen.

00:10:48: Das Traurig kann man auch ersetzen mit überfordert, mit einsam, mit irgendwelchen Emotionen die gerade nicht gefühlt werden wollen.

00:10:56: Und in diesen Momenten greift man dann automatisch zum Essen weil in den Momenten geht's ja nicht um den Hunger sondern es geht darum dass das Essen ein Bedürfnis eine Gefüßverbesserung eigentlich produzieren soll.

00:11:11: Das heißt, wir versuchen mit dem Essen etwas zu regulieren was eigentlich gerade Aufmerksamkeit bräuchte und logisch dass wir in solchen Situationen auch nie satt sind da fühlt man sich nicht satt wird.

00:11:25: das eigentlich.

00:11:26: Problem ist ja noch da und essen ist halt einfach nicht die Lösung.

00:11:30: Wir haben vielleicht bei der Schokolade kurzfristig die Glückshormone die dann noch kicken aber das war es dann halt auch schon.

00:11:37: Danach kommt das Bitterböse erwachen erst recht, wenn man dann eh noch in seinem Karussell drin steckt von ich bin eigentlich ein bisschen zu dick.

00:11:44: Ich möchte ja abnehmen.

00:11:45: jetzt habe ich wieder die Schokolade gegessen und dann das Rad von den Vorwürfen los geht.

00:11:51: Ab morgen wird alles besser da streng ich mich wieder viel mehr an.

00:11:54: Dann kommen die Emotionen wenn es nicht geschafft hat sich mehr anzusträngen oder weil Disziplin halt nicht die Lösung war und so geht die Schleife dann immer schön weiter Und da wollen wir aussteigen.

00:12:11: Ja und das ist also nicht die Lösung, da zum Essen zu greifen.

00:12:17: Es ist schon nicht die Lösung, die Gefühle möglichst schnell irgendwie loswerden zu wollen.

00:12:22: Ich meine ich nehme mich selber nicht aus!

00:12:25: Wenn ich an mich selber zurück denke dann denke ich auch zb an Gefühlen von Angst, die ich hatte und die ich möglichst schnell wieder los werden wollte weil ich dachte okay die Angst die muss jetzt weg Und ich kann inzwischen mit einem ganz anderen Blick da drauf gucken, weil ich weiß dass die Angst eigentlich mir nie schaden wollte.

00:12:48: Sondern sie wollte mich einfach auf was aufmerksam machen.

00:12:54: und das können verschiedene Dinge sein wenn man Angst spürt, die ja da eigentlich gerade Aufmerksamkeit brauchen.

00:13:01: Vielleicht ist es einfach etwas wenn was neu ist zum Beispiel, dass man da Angst spürt.

00:13:08: Vielleicht ist es auch was, dass man die Komfortzone verlässt.

00:13:12: Vielleicht das, was wirklich wichtig ist und man deswegen Angst hat.

00:13:16: Und es gibt so viele verschiedene Formen, warum Angst zum Beispiel da sein kann wie jedes andere Gefühl halt auch.

00:13:25: Aber nicht jede Angst hat automatisch irgendwie recht und muss da sein oder nicht muss da In dem Sinne in einer bestimmten Situation, so dass wir sie gleich wegdrücken müssen.

00:13:45: Sondern wir dürfen einfach erst mal zuhören und dann entscheiden wie berechtigt ist die Angst denn gerade zum Beispiel?

00:13:53: Und ich finde gerade dieses Zuhören super wichtig!

00:13:56: Das gilt für alle Gefühle Weil Gefühle sind am Ende des Tages eigentlich nichts anderes als eine Info, die wir da kriegen.

00:14:04: Wie so ein Lämpchen das da aufblängt und dass dir halt ne Botschaft mitgibt!

00:14:09: Wir haben PC wenn es heißt hey wir brauchen einfach mal kurz wieder Neustart, wir hatten dann paar Software Updates Und das ist halt ein einfachen Fenster das da kurz aufgeht und ihr sagt was man gerade braucht und dann kann man gucken was mache ich denn mit der Information?

00:14:27: Und da gibt es halt einfach verschiedene Botschaften für unterschiedliche Gefühle.

00:14:32: Bei der Angst zum Beispiel ist es so, dass die sich fragt, fühlst du dich gerade sicher?

00:14:39: Die Wut z.B.

00:14:40: frag dann wo wurde gerade deine Grenze überschritten?

00:14:44: Wut ist so ein schönes Beispiel wirklich!

00:14:48: Also grade für das Thema Grenzen setzen Wenn man Wut spürt, dann darf man sich einfach echt die Frage stellen Wo wurde gerade eine Grenze verletzt?

00:14:59: Ja, und wie kann ich die Grenze wahren in Zukunft?

00:15:04: Wenn ich traurig bin dann fragt diese Traurigkeit was darf mich vielleicht loslassen.

00:15:10: Wenn ich überfordert bin dann fragt die Überforderung danach warum glaubst du dass du es überhaupt alleine schaffen musst?

00:15:18: Und das heißt, es sind so wertvolle Botschaften dahinter.

00:15:22: und da ist es doch viel cooler wenn wir einfach mal dahinter die Kulissen gucken.

00:15:27: Diese Infomeldung nicht gleich weg X'n und warten bis sich das System irgendwann von selber mal wieder ein Neustart macht sondern wenn wir da einfach mal gucken, ah spannend!

00:15:39: Da waren gerade ein paar Updates.

00:15:41: Was haben die Updats?

00:15:42: Denn was bedeuten sie denn für mich, was wollen die mir denn da sagen?

00:15:46: und dann kann ich entscheiden wie ich mit dem Neustart verfahrt bin.

00:15:50: wenn wir in einer PC Sprache mal bleiben wollen Und wenn wir die Gefühle sofort wegdrücken also das X klicken auf der Meldung Dann verpassen wir halt die Botschaft data hinter.

00:16:02: und genau deswegen finde ich so wichtig gefühle einfach nicht sofort weg drücken oder verändern zum wollen sondern erst mal einfach zuzumhören.

00:16:12: Was steckt denn da dahinter?

00:16:14: Was ist die Botschaft

00:16:14: dahinter?".

00:16:16: Und sich genau die Fragen zum stellen, je nachdem was für ein Gefühl ich einfach vor mir habe.

00:16:23: Ja und genau an der Stelle finde ich es einfach so genial mit Ölen das Ganze noch weiterzu bearbeiten.

00:16:34: Da geht's jetzt nicht darum dass wir sagen wir machen Gefühle weg Wir wollen die Gefühle nicht einfach wegmachen.

00:16:41: Wir wollen nicht die Angst weg machen oder die Wut unterdrücken, oder die Traudigkeit verschwinden lassen – das ist nicht der Punkt!

00:16:49: Sondern ich würde mir wünschen dass Frauen lernen mit ihren Gefühlen einfach mal da zum sein.

00:16:55: Einfach mal die wirklich zu halten und nett gleich irgendwie zu sagen Ich muss da so schnell wie möglich wieder raus.

00:17:02: Genau da können die Öle, finde ich auch wunderschöne Begleiter sein weil sie dem Nervensystem einfach helfen können sich sicherer zu fühlen.

00:17:12: Weil das schwingt bei Gefühlen immer mit zum Beispiel eben vor allem bei der Angst oder so.

00:17:18: Da ist auch Nervenystem ein Thema.

00:17:20: beim Thema Grenzen setzen also bei diesem Wut-Thema spielt's Nerven System auch mit rein und da können wir einfach gucken wie wir uns meditärischen Ölen unterstützen können Einfach mal auch einen Moment innezumhalten und zu schauen, was da ist.

00:17:36: Vielleicht auch einfach mal sich auf die Basics zurückzubissenen mit Atmen, mit Spüren durch den Körper wo fühle ich eigentlich gerade dieses Gefühl?

00:17:48: Welches Gefühl ist es und wo?

00:17:50: in meinem Körper fühle Ich es grad?

00:17:53: Und da können die Öle halt wunderbare Helfer sein, weil ich da halt einfach auch das unterstützen kann.

00:17:58: Dass ich sage, ich helfe mir einfach um wieder bei mir zum Landen und mal nachspüren zu können was eigentlich gerade da ist.

00:18:07: also nicht das Gefühl wegmachen sondern einfach mit mehr Ruhe an die ganze Sache heranzugehen.

00:18:16: Das finde ich wunderschön.

00:18:19: Ja ja Der Moment, wo ich zum Beispiel bei meinen Beratungen oder auch meinen Workshops merke okay jetzt sind Gefühle da.

00:18:31: Das ist wenn da Personen anfangen zu weinen mit Tränen und ich muss sagen so blödsichts anhört.

00:18:42: aber ich freue mich auch wenn Tränern fließen.

00:18:45: Ich freue mich einfach darüber nicht weil irgendjemand traurig ist oder so war jemand weint oder weil ich dem was böses wünsche oder so sondern Ich freue mich einfach deswegen, weil ich da merke, da geht was vorwärts.

00:18:58: Da passiert etwas und jetzt geht es ums Fühlen und nicht mehr nur ums Funktionieren!

00:19:05: Und das ist ein richtig schönes Zeichen finde ich.

00:19:09: und gleichzeitig hat sowas befreien dass wir Tränen und Weinen einfach eine Form sind um Dinge loszulassen und um Dinge einfach mal rausfließen zum lassen.

00:19:20: Genau da kann Veränderung einfach anfangen, weil wir da wieder den Zugang zu uns selber kriegen.

00:19:26: Und ich finde es einfach so, so traurig – das sind immer wieder bei dem Gefühl – wenn ich so höre, egal ob du sitzt ne Mama mit ihrem Kind ist oder keine Ahnung was….

00:19:38: Das ist jetzt aber kein Grund zu weinen, wo ich mir denke!

00:19:42: Okay also du hast echt nicht verstanden.

00:19:46: Weinen ist so ein hilfreiches Ventil, egal ob es Glücksdrehen sind.

00:19:50: Weil auch das Gefühle der Freude dürfen genauso verarbeitet werden.

00:19:54: Es geht nicht nur immer um die Gefühlen, die man als unangenehm empfindet.

00:19:58: Das geht auch um Freude und das darf Raum bekommen.

00:20:01: Dieses fröhlich kribbelnde Gefühl im Bauch, wie wenn man frisch verliebt ist.

00:20:08: Auch das darf irgendwo eine Ventil bekommen, wo man sagt hey da kann ich das jetzt gerade voll schön irgendwie dem ganzen Raum schenken.

00:20:18: Aber genauso eben halt auch wenn wir weinen weil wir uns vielleicht grad Netz ganz so toll fühlen.

00:20:24: Das kann so befreiend sein.

00:20:27: und ganz ehrlich während Kinder einfach noch weinen und es abtrainiert bekommen bin ich so dass sich die Menschen wieder dahin bringen wo man als Kind vielleicht schon war wo Weinen wieder erlaubt ist und sogar gewünscht.

00:20:42: Ja, so viel mal dazu.

00:20:47: Also grundsätzlich bin ich der Meinung das Gefühle noch in viel zu vielen Räumen oder viel zu viele Umgebungen einfach noch als Fehler dastehen und als was was möglichst schnell wieder weg sein muss verschwinden muss.

00:21:06: Und gleichzeitig ist es aber doch so dass genau die Gefühlen zu uns dazukören Und leschen endes wie so unser Herz, wie unser Herzschlag.

00:21:17: Gefühle gehören zu uns genauso wie unser Herzschlag weil wir würden ja zum Beispiel auch nicht auf die Idee kommen unseren Puls loswerden zu wollen oder also wie verrückt ist das denn?

00:21:28: Gefühlen können eigentlich oder hören einfach zum Leben dazu und die machen uns menschlich und das dürfen so viele genau wieder lernen weil Es einfach wieder gesellschaftfähig werden darf, dass Gefühle da sind.

00:21:43: Auch im Business-Kontext.

00:21:45: Da habe ich eh die wildesten Sachen erlebt!

00:21:48: Also wir brauchen nicht jedes Gefühl einfach sofort irgendwie bekämpfen wollen.

00:21:52: Und wir müssen es auch nicht bewerten, ob das Gefühl gut oder schlecht ist.

00:21:55: Es gibt keine guten und schlechten Gefühle!

00:21:57: Es gibt Gefühlen die man halt als angenehm empfindet und Gefühles die man als unangenehm entfindet.

00:22:02: Ja aber alle Gefülle haben gerade eine Botschaft für uns, die wir lesen dürfen und deswegen sind alle Gefühler grundsätzlich gut.

00:22:11: Da dürfen wir einfach neugierig sein was dieses Gefühl jetzt gerade für uns zu sagen hat.

00:22:19: Ja, ich könnte da noch Stunden erzählen.

00:22:22: Aber ich möchte dir einfach zum Abschüssen Gedanken mitgeben.

00:22:27: Einfach mal wenn das nächste unangenehme Gefühl für dich da ist nicht sofort versuchen das wieder los zu werden oder das wegmachen zum wollen oder zum unterdrücken sondern vielleicht darf man das auch einfach mal wahrnehmen, mal spüren und sich einfach selber mal fragen, was willst du mir eigentlich gerade sagen?

00:22:51: Und diese Botschaft kann so wertvoll sein und kann so heilsam sein.

00:22:55: Schau mal, was da einfach bei dir kommt, was in deinem Körper kommt – wo in deinm Körper du das fühlst!

00:23:03: Weil Gefühle sind keine Gegner, auch wenn es unangenehme Gefühles sind.

00:23:07: Das sind mehr so Wegweiser einfach die da stehen und wenn wir einfach lernen denen zuzuhören oder den Wegweise anständig zum Lesen dann finden wir auch da einfach wieder mehr zurück zu uns selber.

00:23:22: Und ich denke, dass genau das auch ganz viel zu tun hat mit Gesundheit auf der mentalen Ebene zu erst.

00:23:28: Aber dann am Ende auch auf der körperlichen, weil ja Gefühle auch durch den Körper durchfließen dürfen.

00:23:36: Also mehr Verbindungen zu dir, zu deinem Körper und das finde ich zum Abschluss eigentlich eine ganz schöne Botschaft!

00:23:48: Sagen wir total gerne, was die Folge mit dir gemacht hat und auch wenn du das jetzt in deinem Alltag angewendet hast wie es dir damit geht.

00:23:56: Und ich freue mich, wenn du in der nächsten Folge wieder dabei bist!

00:24:00: Bis dahin wünsche ich dir eine wunderschöne Woche und ganz viele Momente, in denen du dir wieder ein Stück näher kommst und deine Gefühle fühlst.

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